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noch bis 28.07.2010 Stuttgart Ausstellung: „ Anne Frank – eine
Geschichte für heute“ eine
internationale Ausstellung des Anne-Frank-Hauses Amsterdam. Ort: Hauptbahnhof
Stuttgart, Kleine Schalterhalle, Arnulf-Klett-Platz, 70173 Stuttgart. Die Ausstellung
ist vom 28.06. bis einschl. 28.07. von 8-22 Uhr zu sehen; begleitete Führungen
werden Mo.- Fr von 8-16 Uhr nach Voranmeldung angeboten. Kosten: 1 bis 3 Euro.
Kontakt/Info: Hauptbahnhof Stuttgart (Anschrift s. o.); Tel.:(0711) 20 92-1055,
Fax: -1054
noch bis 28.07.2010 Frankfurt am Main
Ausstellung: „ Rudolf Olden, Journalist gegen Hitler –
Anwalt der Republik“;
Ort: Deutsche Nationalbibliothek, Adickesallee, 60322 Frankfurt. Eine
Ausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen
Nationalbibliothek zur Erinnerung an einen deutschen Liberalen, der als
Journalist schon früh vor Hitler warnte und als Jurist in der Weimarer Republik
für Demokratie eintrat. Als Mitbegründer und Sekretär des deutschen PEN-Clubs
im Exil setzte sich Olden dafür ein, den exilierten deutschsprachigen
Schriftstellern eine Stimme in der Welt zu geben, und arbeitete aktiv an der
Rettung gefährdeter Schriftsteller mit. Öffnungszeiten:
Mo-Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr und Sa 10-17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen
geschlossen; Kuratorenführungen durch die Ausstellung: 14.04., 17.05., 09.06. und 14.07. jeweils um 18 Uhr; Führungen für
Gruppen auf Anfrage. Kontakt/Info:
Deutsche Nationalbibliothek (Anschrift s. o.); Tel.: (069) 1525-1905, Fax:
-1959, Internet: www.d-nb.de
noch bis 08.08.2010 Osthofen
Ausstellung: Tomi Ungerer „Gedanken bleiben frei“; Ort: KZ-Gedenkstätte
Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen. „Wenn Propaganda eine Form der
Werbung ist, dann meine ich, dass die Propaganda der Nazis in der
Menschengeschichte Ihresgleichen nicht hat“, so erinnert sich der 1931 geborene
elsässische Grafiker Tomi Ungerer an die Flut von Parolen und Bildern der
NS-Propaganda. In dieser Ausstellung bietet die Landeszentrale für politische
Bildung in Rheinland-Pfalz gemeinsam mit Tomi Ungerer und Kooperationspartnern
aus dem Elsass und Rheinland-Pfalz einen dokumentarischen Rückblick: Im
Blickpunkt stehen die Jahre 1940-1945 im Elsass aus der Perspektive des
Schülers Ungerer. Die Ausstellung wird zahlreiche Dokumente und Objekte aus der
umfangreichen Sammlung zeigen, die Ungerer nach 1945 angelegt hat. Erstmals zu
sehen sein werden neue Collagen, die der Künstler speziell für diese
Ausstellung in einer KZ-Gedenkstätte geschaffen hat. Die Ausstellung ist geöffnet:
Di-Mi und Fr-So: 10-17 Uhr und Do: 10-19 Uhr. Kontakt/Info: KZ-Gedenkstätte
Osthofen (Anschrift s. o.); Tel.: (06742) 91 08 10, Fax: 91 08 20, E-Mail: info@ungerer-osthofen.eu, Internet: www.ungerer-osthofen.eu
noch bis 29.08.2010 Frankfurt am Main Ausstellung: „Fremde im Visier –
Fotoalben aus dem Zweiten Weltkrieg“. Ort:
Historisches Museum Frankfurt. Saalgasse 19 (Römerberg), 60311 Frankfurt. Diese Ausstellung präsentiert eine
private Bildgeschichte des Zweiten Weltkriegs. Sie zeigt Originalalben,
Schwarz-Weiß-Reproduktionen sowie Dia- und Filmprojektionen. Rund 150 Fotoalben
aus Privatbesitz sowie Alben aus Museen und Archiven bilden die Basis der
Ausstellung. Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr, Mittwoch 10-21 Uhr,
Montag geschlossen. Kontakt/Info: Historisches Museum (Anschrift s. o.); Tel.:
(069) 212-35599, Fax: -30702, E-Mail: info.historisches-museum@stadt-frankfurt.de
Rahmenprogramm zur Ausstellung (jeweils
18-20 Uhr im Museum): >28.07.: „Die Tat im Bild.
Entstehung und Überlieferung von Fotografien des Nationalsozialismus“ Vortrag und Diskussion mit Dr. Bernd
Boll, Lehrer und Historiker aus Freiburg, Mitautor der Ausstellung
„Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944“ >11.08.: „Der Feind im
‚Weltanschauungskrieg‘ hinter Stacheldraht. Fotografien aus ‚Russenlagern‘ in
Deutschland 1941/42“ Vortrag
und Diskussion mit Dr. Jörg Osterloh, Historiker und Politologe aus Frankfurt,
wiss. Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut >25.08.: „Familienalbum.
Psychologische Anmerkungen zum Problem der Tradierung“ Vortrag und Diskussion mit Dr.
Christian Schneider, Soziologe und Sozialpsychologe aus Frankfurt, Lehre an der
Universität Kassel.
Neu: Workshop-Angebot in der Ausstellung Info/Anmeldung
für Workshops für Schulklassen und andere Gruppen (und Führungen): Tel.: (069)
212-35154 oder E-Mail: susanne.angetter@stadt-frankfurt.de
noch bis 31.03.2011, Berlin
Ausstellung: „Vergessen. Verdrängt. Versöhnt. Orte der
Zwangsarbeit in der Region Dahme-Spreewald“ von Kulturlandschaft Dahme-Spreewald
e. V.; Ort: im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439
Berlin; Ausstellung geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr; Eintritt frei. Ausstellungseröffnung: 17.06.2010, 18 Uhr
im Dokumentationszentrum Zwangsarbeit. Kontakt/Info/Führungen auf Anfrage: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Anschrift
s. o.); Tel.: (030) 63 90 288-0 oder E-Mail: schoeneweide@topographie.de;
weitere Infos s. Internet: www.dz-ns-zwangsarbeit.de
19.07.2010, 20 Uhr Berlin Festvortrag Prof. Dr. Michael Kißener,
Universität Mainz: „Das Ende der Vorbilder? Der Widerstand gegen den
Nationalsozialismus in der Diskussion“ im Rahmen der Veranstaltungen anlässlich des 66. Jahrestags des 20. Juli 1944. Ort:
St. Matthäus-Kirche, Matthäikirchplatz am Kulturforum, 10785 Berlin-Mitte. 15 Uhr: Eröffnung der
Sonderausstellung „Schüler der Klosterschule Roßleben im Widerstand gegen die
nationalsozialistische Diktatur“
Ort: Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Zweite Etage, Saal A, Stauffenbergstr.
13-14, 10785 Berlin. Eine Ausstellung der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und
der Stiftung 20. Juli 1944 in Kooperation mit der Stiftung Klosterschule
Roßleben. Kontakt/Info: Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Anschrift s. o.);
Tel.: (030) 26 99 50-00, Dax: -10, E-Mail: sekretariat@gdw-berlin.de
14.08.-17.08.2010 Fürstenberg Jugendbegegnungen –
6. Ravensbrücker
Generationenforum. Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück; Veranstalter: Dr. Hildegard Hansche Stiftung und Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.); Tel.:
(033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de (Ein detailliertes
Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de)
15.08.-17.10.2010 Lohheide
Sonderausstellung von Kunstwerken der Luxemburgerin
Madeleine Weis-Bauler, die im Konzentrationslager Bergen-Belsen befreit wurde:
„Und wir Luxemburgerinnen haben immer gesagt: Wir kommen doch heim!“ Ort:
Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne Frank-Platz, 29303 Lohheide. Die Bilder von Madeleine
Weis-Bauler zeugen von ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema
Konzentrationslager. Das umfassende Motivspektrum der Künstlerin zeigt darüber
hinaus Landschaften, Stillleben und surreale Illustrationen. Die Eröffnung findet statt am 15.08.2010 um
15 Uhr. Die Gedenkstätte ist täglich geöffnet, von April bis September von
10-18 Uhr sonst bis 17 Uhr. Kontakt/Info: Stiftung niedersächsische
Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen (Anschrift s. o.); Tel.: (05051)
4759-0, Fax: -118, E-Mail: Bergen-Belsen@stiftung-ng.de
28.08.2010, 13 Uhr Frankfurt am Main (M u s e u m s u f e r f e s t) Führungen: „Geschichte der Juden in Frankfurt“,
Führungen
in stündlichem Rhythmus, Veranstalter Jüdisches
Museum; Kontakt/Info: Jüdisches Museum, Untermainkai 14/15, 60311 Frankfurt; Tel.: (069) 212
35000, Fax: 212 30705, E-Mail: info@juedischesmuseum.de
29.08.- 03.09.2010
Fürstenberg
Tagung – Europäische
Sommer Universität Ravensbrück: „Bildersprachen. Künstlerische Produktion in
Lagern und Ghettos 1933–1945“. Ort: Besucherzentrum der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück,
Straße der Nationen,16798 Fürstenberg; Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der
Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors
(Berlin). Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.);
Tel.: (033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: sommer-uni@ravensbrueck.de (Ein
detailliertes Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de). Einen "Call for papers" für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler finden sie hier.
16.09.2010,
19 Uhr Frankfurt am Main Ladislaus Löb: „Geschäfte mit dem
Teufel. Die Tragödie des
Judenretters Rezsö Kasztner (1906–1957).“
Bericht
eines Überlebenden. Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus
Westend,
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude
am IG Farben-Haus, Raum 311, 60323 Frankfurt; Kontakt/Info: Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323
Frankfurt; Tel.: (069) 798 322-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de
03.10.-08.10.2010
Schirmeck/Frankreich Studienfahrt: „Eine gemeinsame Geschichte:
Verfolgung
und Widerstand – auf
Spurensuche im Elsass.“ Eine
Studienfahrt der Geschichtswerkstatt Offenbach in Kooperation mit der
Volkshochschule Offenbach. Das Elsass war zwischen Frankreich und Deutschland
hart umkämpft. Seit der Reichsgründung 1871 wechselte die Zugehörigkeit
mehrfach, ohne dass die Bevölkerung je nach ihrem Willen gefragt wurde. Durch
die Besatzung im 2. Weltkrieg finden sich hier auf engem Raum viele Orte der
Verfolgung und des Widerstandes. Die Studienfahrt will einige dieser Stellen
besuchen. Stationen: Memorial d’Alsace-Moselle (Die
Geschichte des Elsass seit 1870/71), das
Konzentrationslager Natzweiler/Struthof (Die Barbarei des Nationalsozialismus), Le Hohwald (Auf den Spuren von Adélaide Hautval), Route der Fluchthelfer (Auf den Spuren von Mut und Zivilcourage), Rosenviller (Der ehemalige
jüdische Friedhof). Preis:
360 €. Im
Preis sind enthalten: Fahrt mit dem Reisebus; 5 Übernachtungen in einfacher
Kategorie (keine EZ) in der Nähe von Schirmeck; Halbpension (franz. Frühstück,
Abendessen); ein Lunchpaket (Route der Fluchthelfer); Preise für Eintritt und
Führungen sowie Referenten. Die Ausschreibung erfolgt im Herbstprogramm der VHS. Kontakt/Info/Vorabmeldung
bei Barbara Leissing, Tel.: (06108) 82 49 05,
E-Mail: b.leissing@tele2.de
06.11. 2010, 10 Uhr
Fürstenberg Workshop Uckermark-Forum 2010: “Zur Geschichte und
Zukunft des Areals ehemaliges ‚Jugendschutzlager‘ Uckermark. Aktueller Stand
der Entwicklung und Perspektiven.“ Ort: Besucherzentrum Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg;
Kontakt/Info: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Anschrift s. o.); Tel.: (033093)
608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de.
Ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der
Website www.ravensbrueck.de
aktualisiert am: 12-07-2010 |