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Antifaschismus Die Wanderausstellung Frauen im Konzentrationslager 1933 - 1945. Moringen - Lichtenburg - Ravensbrück
Seit 1984 ist die erste Ausstellung in der Bundesrepublik Deutschland unterwegs. Hanna Elling, die als Widerstandskämpferin im KZ Moringen eingesperrt war, hat mit Unterstützung der Lagergemeinschaft Ravensbrück diese Ausstellung erarbeitet.

Ausstellung Frauen im KZ / Antifaschismus

Frauen des Widerstands, die die bittere Erfahrung der KZ-Haft machen mussten, oder ihre Angehörigen, haben mit Fotos, Dokumenten und Erinnerungen der Ausstellung Authentizität gegeben. Die 1998 von Ursula Krause-Schmitt, Cora Mohr, Conny S.-Seyler, Peter Schmidt und Klaus Knödler inhaltlich und künstlerisch neugestaltete Ausstellung stellt auf 22 Tafeln die Biographien von 51 Frauen vor, die in der NS-Zeit aus rassistischen, politischen, weltanschaulichen, religiösen und sozialen Gründen verfolgt wurden. Einen weiteren Zugang ermöglichen Lesemappen. Sie beschäftigen sich mit dem Widerstehen unter den Extrembedingungen der Konzentrationslager, mit medizinischen Experimenten an Frauen, mit der Situation von Kindern und Jugendlichen in Ravensbrück, mit der weitgehend tabuisierten Frage der Zwangsprostitution, mit der "Topographie des Terrors", mit Tätern und Täterinnen und mit der Befreiung von Ravensbrück. In Vitrinen können Handarbeiten und Gegenstände, die in Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück gefertigt wurden, betrachtet werden. [mehr dazu>>]

siehe auch Die neugestaltete Ausstellung "Frauen im KZ 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück" Christine Krause>>

und Presseberichte>>

 
Antifaschismus Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte

Die 2001 von Ursula Krause-Schmitt, Andrea Mohr, Hartmut Mohr und Gottfried Schmidt neugestaltete Ausstellung des Studienkreises mit dem Titel "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichungen, Gedichte, Texte" geht von Konzept und Umfang her deutlich über die erste Ausstellung aus den 90er Jahren hinaus. Sie erinnert auf 15 Tafeln an das Schicksal der etwa 11.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden in Böhmen und Mähren, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen in Theresienstadt angefertigte Kinderzeichnungen, Gedichte und Aussagen von Kindern über ihr Leben im KZ. Die Leitgedanken (Überschriften) dieser Tafeln sind den Gedichten und Texten entnommen.

Zwei Tafeln beschäftigen sich mit den Orten Theresienstadt und Auschwitz. Elf Tafeln sind mit originalgetreuen Reproduktionen von 33 Zeichnungen, 9 aus dem Tschechischen übersetzten Gedichten und Texten von zehn Überlebenden, unter ihnen Gerhard L. Durlacher, Ruth Klüger, Paul Aron Sandfort, Jehuda Bacon und Hella Wertheim gestaltet. Die letzte Tafel ist dem Gedenken an alle Kinder, die Theresienstadt erleiden mussten, gewidmet: "Sie kamen auch aus unserer Nachbarschaft." Zumindest die aus Deutschland deportierten und ermordeten Kinder werden hier mit ihren Namen, Lebensdaten und den Orten, aus denen sie abtransportiert wurden, genannt. Ihre Namen wurden dem vom Institut Theresienstädter Initiative in Prag erarbeiteten "Theresienstädter Gedenkbuch - Die Opfer der Judentransporte aus Deutschland nach Theresienstadt 1942-1945" entnommen.

Mit den für die Ausstellung eingegangenen Spenden konnten wir dieses Projekt voll finanzieren. Wir danken für dieses gute Gelingen noch einmal allen SpenderInnen, insbesondere der Hans-Böckler-Stiftung.
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siehe auch Presseberichte>>

Der farbige Katalog, das "Lesebuch" zur Ausstellung (68 Seiten, u.a. mit vollständiger Wiedergabe der Ausstellungsbilder und -texte, ISBN 3-00-011699-0) kann auch direkt beim Studienkreis bestellt werden (zum Preis von 5 Euro)
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Themen der Ausstellung:


Mein Zuhause, mein Zimmer, alles fort ...
Ich hab die Angst erkannt ...
durften Familien nicht zusammenleben
Allgemein war der Schulunterricht verboten
Durch das Verbot gewann das Lernen an Reiz
Zeichne, was du siehst
Der Tod ist überall zu Haus
Transport ins Unbekannte
Schmetterlinge leben hier nicht
... wir woll'n doch leben ...
Wir müssen fort in unbekannte Häfen

 
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Foto: Gottfried Schmidt